Ventilator reinigen, ohne ihn zu zerlegen

Ein verstaubter Ventilator bläst den Staub von seinen Flügeln direkt zurück in den Raum, und verliert dabei an Leistung. So reinigen Sie ihn richtig, je nach Modell mit oder ohne Zerlegen, ohne ein empfindliches Gitterclip zu zerbrechen.

Reinigung der Flügel eines Ventilators mit einer weichen Bürste

Warum und wie oft sollte man einen Ventilator reinigen?

Der Staub, der sich bei regelmäßiger Nutzung auf den Flügeln und dem Gitter eines Ventilators absetzt, verringert nach und nach den Luftstrom: Das Gerät bewegt weniger Luft bei gleichbleibendem Stromverbrauch. Zudem bringt er die Drehung der Flügel leicht aus dem Gleichgewicht, was mit der Zeit zu mehr Vibrationen und Lärm führt.

Eine Reinigung alle zwei bis drei Wochen bei intensiver Nutzung (Hitzeperiode, Ventilator läuft nahezu durchgehend) reicht aus, um Staubansammlungen zu vermeiden. Ein Ventilator, der zu Saisonbeginn aus dem Schrank geholt wird, verdient grundsätzlich eine Reinigung vor dem ersten Einsatz, auch wenn er beim Verstauen sauber wirkte.

Ventilator reinigen, ohne ihn zu zerlegen

  • 1. Trennen Sie das Gerät immer vom Netz, bevor Sie beginnen. Selbstverständlich, aber ein Reflex, den Sie nie überspringen sollten, selbst für ein kurzes Entstauben.
  • 2. Ziehen Sie einen Kissenbezug über das vordere Gitter. Ziehen Sie die Öffnung um den Fuß des Ventilators zusammen und nehmen Sie den Bezug dann in einer Bewegung ab: Der Staub am Gitter und an den ersten Zentimetern der Flügel geht mit dem Stoff mit, ohne dass irgendetwas zerlegt wurde.
  • 3. Saugen Sie mit der weichen Bürstendüse. Über das vordere und hintere Gitter, um Staub zu entfernen, der tiefer in den Maschen sitzt.
  • 4. Wischen Sie Fuß und Sockel mit einem leicht feuchten Tuch ab. Niemals fließendes Wasser oder ein Sprühgerät direkt auf dem Gerät verwenden, damit Feuchtigkeit nie in die Nähe des Motorblocks oder der elektronischen Bedienelemente gelangt.

Ventilator reinigen und dabei zerlegen: Wann ist das nötig?

Alte, dicke Verschmutzungen direkt auf den Flügeln oder ein Ventilator, der seit mehreren Saisons nicht gereinigt wurde, rechtfertigen ein vollständiges Abnehmen des Gitters. Die meisten aktuellen Modelle verfügen über Clips oder von Hand drehbare Rändelschrauben, ohne Werkzeug: Prüfen Sie die Anleitung, bevor Sie einen klemmenden Clip mit Kraft lösen, denn gealtertes Plastik bricht leichter, als man denkt.

Der Profi-Tipp Ist das Gitter erst einmal abgenommen, lassen sich die Flügel sehr gut in lauwarmem Seifenwasser im Waschbecken reinigen, sofern sie vor dem Wiedereinbau vollständig getrocknet werden. Der Motorblock hingegen darf niemals eingetaucht oder unter Wasser gehalten werden: Ein trockenes Tuch oder eine Druckluftdose genügt für seine Lüftungsschlitze.

Die Fehler, die einem Ventilator beim Reinigen schaden

Das sollten Sie niemals tun Halten Sie den Motorblock oder die elektronischen Bedienelemente niemals unter fließendes Wasser, selbst kurz: Feuchtigkeit dringt leicht in die Bauteile ein und kann beim Wiederanschließen einen Kurzschluss verursachen.

Weitere häufige Fehler: einen widerspenstigen Gitterclip mit Gewalt lösen, statt in der Anleitung nach seiner genauen Position zu suchen; ein aggressives Haushaltsreinigungsmittel oder ein Lösungsmittel auf den Kunststoffflügeln verwenden, was diese schwächen und vorzeitig vergilben lassen kann; das Gerät wieder zusammenbauen, bevor die gewaschenen Teile vollständig trocken sind.

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Häufige Fragen

Ziehen Sie einen Kissenbezug über das vordere Gitter, ziehen Sie die Öffnung um den Fuß zusammen und nehmen Sie ihn dann ab: Der Staub geht mit dem Stoff mit. Ergänzen Sie dies mit einem Staubsauger mit weicher Bürstendüse an den Gittern.

Abgenommene Flügel können in lauwarmem Seifenwasser gewaschen werden, sofern sie vor dem Wiedereinbau vollständig getrocknet werden. Der Motorblock und die elektronischen Bedienelemente dürfen dagegen nie nass werden.

Alle zwei bis drei Wochen bei intensiver Nutzung während großer Hitze, und grundsätzlich vor dem ersten Einsatz der Saison nach längerer Lagerung.

Eine Staubansammlung auf den Flügeln bringt deren Drehung leicht aus dem Gleichgewicht, was Vibrationen und Lärm verstärkt. Eine gründliche Reinigung löst das Problem meist.

Die meisten aktuellen Modelle verwenden Clips oder von Hand drehbare Rändelschrauben, ohne Werkzeug. Prüfen Sie die Anleitung, bevor Sie einen klemmenden Clip mit Gewalt lösen, um gealtertes Plastik nicht zu brechen.

Quellen: