Pierre Freysinger ist der Leiter für IT und UX bei All Cool. Er betreut die Infrastruktur der Website, die Produktdatenbank und die Integrationen mit unseren Partnern und sorgt vor allem dafür, dass die Navigation trotz der Fülle an technischen Datenblättern einfach bleibt. Ausgebildet in Informatik in Straßburg und anschließend in Mensch-Computer-Interaktion, vereint er die eher seltene Doppelrolle von Entwickler und Interface-Designer. Diese Ausbildung prägt seine gesamte Arbeitsweise: Eine Website wird, wie ein Gerät, ebenso an ihrer Ergonomie gemessen wie an dem, was darunter steckt.
Genau dieser Blick als Ergonom hat ihn ganz natürlich zum Kühlschrank-Tester des Teams gemacht. Ein Minikühlschrank oder ein Weinschrank wird heute ebenso über ein Display oder eine App gesteuert wie über einen klassischen Regler: Pierre nimmt jedes Modell unter die Lupe, prüft die Genauigkeit der Temperaturanzeige, die Lesbarkeit der Einstellungen mitten in der Nacht und die Logik, oder das Fehlen von Logik, in den Bedienmenüs. Für ihn ist der Vergleich keine leere Floskel: Er hat selbst einen Wasserkühlungskreislauf gebaut, um seine eigenen Server zu kühlen, was ihn besonders gut befähigt, die Qualität eines Kompressors oder eines Kühlkörpers zu beurteilen. Er scheut sich auch nicht, ein widerspenstiges Gerät zu zerlegen, um zu prüfen, wie sorgfältig seine inneren Bauteile verarbeitet sind.
Auf best-batteries.com, der Schwesterseite von All Cool rund um Batterien und mobile Energie, übernimmt Pierre eine vergleichbare Rolle in IT und UX, dort widmet er sich Ladestandards und Anschlussfragen. Beide Aufgaben befruchten sich gegenseitig: Dieselbe Liebe zum Detail, die ihn dazu bringt, ein schlecht durchdachtes Menü an einem Kühlschrank aufzuspüren, lässt ihn auf der anderen Seite einen schlecht umgesetzten USB-C-Anschluss zerlegen.
Ledig und bekennender Geek, verbringt Pierre seine Abende mit selbstgebauten Elektronikprojekten auf Basis von Raspberry Pi und Arduino, wenn er nicht gerade in ein Videospiel oder eine Pen-and-Paper-Runde flüchtet. Sein Deutsch, geerbt aus elsässischen Wurzeln, erlaubt es ihm, technische Dokumentationen und Hersteller aus Mitteleuropa mühelos zu verfolgen. Sich selbst treu, beginnt er einen Test oft damit, alle unnötigen Pieptöne eines Geräts abzuschalten: Für ihn muss ein gutes Produkt verständlich bleiben, sobald man es von seinen akustischen Spielereien befreit hat.
Aktualisiert am 9. August 2026